
...nach Hallenberg
Tour Nr. 9
Länge: | 16 km |
Dauer: | ca. 4 Stunden |
Schwierigkeit: | leicht |
Besonderheiten: | Bildstock Mittelmühle, Altar in Berge, Schwerspatgrube Dreislar, Höhenweg Galgenberg, Rastplatz Galgenberg |
Einkehrmöglichkeit: | in Dreislar |
Wegezeichen: | weißer Punkt, B 1 / A 11, umgekehrtes T |
Ein kleines Vorwort:
Der Name dieser Wanderung bezieht sich auf die oft wechselnden Markierungen des Wanderweges, da es eine durchgehende und einheitliche Markierung nicht gibt.
Der kürzeste Verbindungsweg von Medebach nach Hallenberg führt über Medelon nach Hesborn. Er ist durchgehend asphaltiert und daher als Radwanderweg besonders geeignet. Der Hochsauerlandkreis hat ihn daher auch mit R 49 markiert.
Verschlungene Pfade muss man im Sauerland richtig suchen, da der „Grüne Plan“ viele naturbelassene Wege befestigt oder sogar asphaltiert hat. So auch bei unserer Wanderung. An zwei Stellen findet der kundige Kartenleser aber noch verschlungene Pfade. Sie sind nicht als Wanderwege markiert, um Waldbesitzer und Jäger nicht zu verärgern. Vom Orketal hinauf zur Ziegenhardt vor Berge führt ein in der Wanderkarte schwarz gestrichelter Fußweg. Von Dreislar hinauf zur Nordhelle ist es genauso. Beide Fußpfade sind jeweils etwa einen Kilometer lang und dürfen nach dem Landesforstgesetz auch von Wanderern begangen werden. Man muss „nur“ die Wanderkarte richtig lesen können!
Fußwanderer/innen müssen sich daher auf verschlungenen Pfaden auf einen etwas weiteren Wanderweg begeben.
Wir beginnen unsere Wanderung am Marktplatz in Medebach.
Den ersten weißen Punkt entdecken wir an der Kirchenmauer. Bis zur Hallenberger Straße hat unser Wanderweg Gleichlauf mit dem Hanseweg X 13, der von Soest bis Herzhausen am Edersee führt. Kurz hinter dem Marktplatz kommen wir an der Andreaskapelle vorbei. Sie hat alle Stadtbrände überlebt und ist das älteste Gebäude Medebachs. Die römischen Zahlen über dem Eingangsportal verraten uns das Alter der Kapelle.
Steil wandern wir die Kapellenstraße hinunter zum Medebacher Hof, überqueren geradeaus die Mündener Straße und folgen der Hallenberger Straße.
In einer leichten Linkskurve biegt unser Wanderweg nach rechts bergan ab und folgt der Straße „Zum Klapperhaus“. (Der Hanseweg X 13 führt geradeaus weiter.)
Etwa 1 km wandern wir bergan und dann vor der Reithalle und vor der Schützenhalle nach links in den Alten Medeloner Weg hinein. Wir müssen gut aufpassen! Zwischen den beiden Medebacher Sportplätzen befindet sich an der rechten Wegseite ein Kreuz. Hier biegen wir nach links ab zu den Grundmauern einer abgebrannten Scheune.
Direkt hinter der Scheune führt unser Wanderweg nach rechts, lang durch die Feldfluren der Medebacher Bucht bis zur Landstrasse L 617 an der Westseite des Ost-Berges. Vor uns liegen die kleinen Häuschen der Feriensiedlung Orketal. Gut 100 m folgen wir der Landstrasse nach rechts und kürzen die lange Rechtskurve geradeaus ab. Die L 617 führt weiter nach Medelon, wir überqueren sie geradeaus und folgen nun der Landstrasse L 858 in Richtung Poltermühle.
Etwa 200 m weiter biegen wir nach rechts in die nach Berge führende Strasse ein und durchqueren so das Orketal. Achtung, der Wanderweg nach Medelon durch das Orketal ist ebenfalls mit einem weißen Punkt markiert. Unser Wanderweg führt aber geradeaus an einer Bank vorbei bergan in das Waldgebiet der Ziegenhardt hinein.
Endlich sind wir den Asphalt los. Es geht richtig bergan, dafür öffnet sich am Waldrand auf der Höhe ein schöner Blick auf das vor uns liegende kleine Örtchen Berge. Der Altar in der kleinen Kapelle war ehemals Seitenaltar in der alten Klosterkirche Glindfeld.
Mitten in Berge treffen wir auf den mit X 6 markierten Robert-Kolb-Weg des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), dem wir nun hinauf zum Sattel zwischen Raunsberg und Homberg folgen müssen. Der Robert-Kolb-Weg ist ein Teilstück des von Aachen nach Görlitz führenden Wanderweg der Deutschen Einheit (WDE).
Bis zur Höhe führt der Rundwanderweg B 1 von Berge im Gleichlauf mit X 6.
Am Waldrand auf der Höhe des Sattels kreuzen sich einige Wanderwege,
wir müssen mal wieder gut aufpassen. Wanderweg X 6 führt weiter nach Medelon, Wanderweg B 1 nach rechts weiter zurück nach Berge. Wir folgen dem mit A 11 markierten Wanderweg des Naturparks Rothaargebirge im Gleichlauf mit dem Medebacher Bergweg +.
Die Wanderwege des Naturparks Rothaargebirge sind nur in eine Richtung und alle mit A + arabische Zahl markiert. Wenn nicht sofort eine Markierung zu entdecken ist, müssen wir uns mal umdrehen, vielleicht klappt es dann. Nach einem guten Kilometer Bergabwanderung erreichen wir den Wanderparkplatz „Im Schwinkel“ vor Dreislar. Beliebig wandern wir in das Dorf hinein und können auch unseren Durst stillen.
Die weißen Punkte unseres weiteren Wanderweges beginnen in der Ortsmitte.
Sie führen uns die Ölfestrasse entlang in die Strasse „Zur Nordhelle“ hinein.
Bergan führt der Wanderweg aus dem Dorf hinaus.
Kurz hinter einer scharfen Rechtskurve biegen wir nach rechts von der asphaltierten Dorfstrasse ab und wandern –am Waldrand entlang- hinauf zur Nordhelle. Die Wanderwege D2, D3 und der Radwanderweg H 2 haben nun zunächst Gleichlauf.
Fast 4 km führt unser Wanderweg über Nordhelle, Galgenberg und die Höhe 516,0 m in westliche Richtung. Immer wieder haben wir schöne Aussichten nach Süden zur Stadt Hallenberg, die allmählich in unser Blickfeld rückt.
Kurz hinter einem neu errichteten Wegkreuz mit Rastplatz, am Sattel zwischen Galgenberg und Nordhelle können wir nach links dem asphaltierten Radwanderweg H 2 nach links und weiter bis Hallenberg folgen. Schöner ist aber der Wanderweg über die Höhe des Galgenbergs in Richtung Hesborn. Oberhalb des Schießstandes der Reservistenkameradschaft treffen wir auf den von Medelon über Hesborn nach Hallenberg führenden und mit einem auf dem Kopf stehenden T markierten Wanderweg. Nach links folgen wir nun diesem asphaltierten Feldweg über die Pitze (491,3 m) bis zur Stadt Hallenberg, die wir an den Gebäuden der Firma Kusch erreichen.
- Busverbindung: Haltestelle „Heinrich-Hugo-Platz“ – Ausstieg: Medebach-Marktplatz Abfahrtszeiten.: 8.39, 9.39, 10.16, 11.39
- Gerne drucken wir Ihnen einen ausführlichen Fahrplan aus.
- Bitte denken Sie an Ihre „Sauerland-Card“, die Ihnen kostenloses Busfahren ermöglicht!



